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Jüdisches Leben in Deutschland
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- Wir sagen Dankeschön…
Dec 28, 2022 · original
Liebe Projektpartner*innen, Unterstützer*innen und Teilnehmende am Festjahr #2021JLID, mit großer Dankbarkeit blicken wir auf die vergangenen drei Jahre zurück, die der Vor- und Nachbereitung, vor allem aber der Durchführung des Festjahres „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ gegolten haben. Damit ist der Satzungszweck des Vereins „321-2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e.V.“ erfüllt, und die Mitglieder haben folgerichtig die Auflösung am 2. November 2022 beschlossen. Die Geschäftsstelle schließt zum 31. Dezember 2022. Über 2400 registrierte Projekte wurden bundesweit, aber auch im Ausland durchgeführt. Das Begegnungsfestival „Mentsh!“ und das wohl weltgrößte Laubhüttenfest „Sukkot XXL“, aber auch Formate wie die Podcasts und „Jewersity“, die „Digitalen Impulse“ und „Bubales“, haben jüdisches Leben sichtbar und erlebbar gemacht. Die Resonanz und Beteiligung haben uns - Generalsekretärin besucht SchUM-Städte, die seit 2021 UNESCO-Welterbe sind
Jul 31, 2022 · original
Zum Abschluss des Festjahres #2021JLID hatte Monika Fuhr (l.), rheinland-pfälzische Beauftragte für jüdisches Leben und Antisemitismus-Fragen, Generalsekretärin Sylvia Löhrmann in die SchUM-Städte eingeladen. Unter anderem gab es eine Führung des Mainzer Rabbiners Aharon Ran Vernikovsky durch die neue Synagoge. Zudem besuchten Löhrmann und Fuhr den Jüdischen Friedhof – gemeinsam mit Anke Sprenger, die beim Kulturamt der Landeshauptstadt Mainz u.a. für das UNESCO-Kulturerbe zuständig ist. Sie bekam ebenso wie der in Worms ansässige Geschäftsführer der SchUM-Städte e.V. Felix Tauber die Sonderbriefmarke zum Festjahr überreicht – „quasi als Staffelstab, damit die Inhalte des Festjahres weiter umgesetzt werden“, so die 321-Generalsekretärin, die in Worms auch den „Heiligen Sand“ (der älteste erhaltene jüdische Friedhof Europas), die alte Synagoge und das jüdische Museum im Raschi-Haus besuch - KiKa-Moderator Eric Mayer informiert über die Zeit der jüdischen Emanzipation
Jul 26, 2022 · original
Nachdem die junge Regisseurin Isabel Gathof 2017 bereits einen Kinofilm über Moritz Daniel Oppenheim produziert hat, inspirierte sie der bedeutende jüdische Maler nun zu einem Infotainment-Projekt über das Zeitalter der jüdischen Emanzipation. Anhand der Lebensdaten von Moritz Daniel Oppenheim (1800-1882) soll bei Schüler*innen ab der 8. Klasse das Bewusstsein für die vielfältige und langjährige jüdische Tradition in Deutschland geweckt werden. Der TV-Moderator Eric Mayer (bekannt aus ZDF/KiKa) führt in der 40-minütigen Doku anhand von Oppenheims Leben und Werk durch das 19. Jahrhundert. Die frühere Schule der Filmemacherin Isabel Gathof, die wie Oppenheim selbst aus Hanau stammt, veranstaltet im Oktober für die komplette 9. Jahrgangsstufe des Franziskaner-Gymnasiums Kreuzburg die erste „Oppenheim-Projektwoche“, um mit Filmscreenings, Exkursionen von der Judengasse zur Paulskirche sowie - Shelly Kupferberg spricht im Interview über das Festjahr & neue Aufgaben
Jul 26, 2022 · original
Kaum eine größere Veranstaltung im Festjahr, die die freie Journalistin Shelly Kupferberg nicht moderiert hätte – angefangen vom TV-Magazin zur Eröffnung des Festjahres mit Bundespräsident Dr. Frank Walter Steinmeier in Köln über den Bildungs-Fachtag in Düsseldorf bis hin zur Finissage von #2021JLID in Berlin. Jetzt hat sie ein Buch geschrieben. Shelly Kupferberg präsentierte auf zahlreichen Podien und in unserem Podcast #2021JLID die vielen Facetten jüdischen Lebens in Deutschland. „Nebenher“ hat sie die Pandemie genutzt, um eine spannende Biografie zu recherchieren und darüber ein Buch zu schreiben: Am 24. August erscheint die Geschichte ihres Urgroßonkels „Isidor“ . Bei der sich anschließenden Lesereise macht Shelly Kupferberg im Oktober auch einen Zwischenstopp auf der Frankfurter Buchmesse. Über ihr Buch und wie sie das Festjahr #2021JLID erlebt hat, hat die #2021JLID-Pressechefin N - Münchener Foto-Ausstellung zeigt jüdische Vielfalt
Jul 4, 2022 · original
Ein hybrides Projekt über die Vielfalt jüdischen Lebens wird mit Unterstützung unseres Vereins vom 7. bis 20. Juli in München ausgestellt: „Schmone18Esre“ zeigt 18 Porträts jüdischer Menschen in Deutschland aus verschiedenen Generationen, die auch in den sozialen Medien gepostet werden. Wir laden Sie und Ihre Freunde herzlich ein zur Vernissage des Multimediaprojekts SCHMONE ESRE am Donnerstag, den 7. Juli um 18.00 UHR im Hubert-Burda-Saal, St.-Jacobs-Platz 18 in 80331 München. Anmeldung bis Freitag 1. Juli 2022 unter SE18@ikg-m.de Der Eintritt ist frei. Die Zahl 18 (Hebr. “Schmone Esre”) bedeutet «Leben» und ist eine wichtige symbolische Zahl im Judentum. Das vom Jugenddezernat der IKG München initiierte Projekt Schmone18Esre stellt in Videoportraits und in Buchform 18 Menschen aus drei Generationen vor. Ihre Lebensgeschichten, Erlebnisse und Gedanken spiegeln das jüdische Leben in Deut - Abraham Lehrer: „Wir haben von solch einer positiven Resonanz in der Öffentlichkeit geträumt und sie erhofft.“
Jun 24, 2022 · original
Ansprache Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrates der Juden und Vorsitzender der Mitgliederversammlung des Vereins „321 – 2021. 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ zur Finissage des Festjahres am 23.06.2022 in Berlin, Jüdisches Museum Verehrte Festgesellschaft, liebe Zuschauer an den Monitoren, sehr geehrte Damen und Herren, in der Vorbereitung dieses Festjahres haben Juden wie Nichtjuden, Funktionäre wie einfache Mitglieder unser Gesellschaft Bedenken geäußert, sind 1700 Jahre jüdisches Leben in der Region, die heute Deutschland darstellt, ein wirklicher Grund zum Feiern? Oder muss nicht vielmehr die Trauer über die zahlreichen Gräueltaten bis hin zur Ermordung von Juden ein Gedenkjahr eher rechtfertigen? Rückblickend können wir zu Recht und auch mit einer guten Portion Stolz sagen, dass wir es geschafft haben, beides gleichberechtigt in die Augen der Gesellschaft zu stell - Ruth Schulhof-Walter: „Dieses Festjahr hat jüdisches Leben stärker in den Focus gerückt – und das ist ein Erfolg.“
Jun 24, 2022 · original
Vorstandsmitglied Ruth Schulhof-Walter konnte krankheitsbedingt nicht an der Finissage des Festjahres #2021JLID am 23.06.2022 in Berlin teilnehmen. Sie übermittelte eine Rede, die in Teilen verlesen wurde. Lesen Sie hier die komplette Rede. Meine sehr verehrten Damen und Herren, liebe Gäste, liebe Freunde, krankheitsbedingt kann ich leider hier und heute nicht mit Ihnen gemeinsam den Abschluss unseres gemeinsamen Festjahres 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland feiern. Als wir mit der Planung des Festjahres begonnen haben, hat sich keiner von uns vorstellen können, wie viele und vielfältige Veranstaltungen in ganz Deutschland stattfinden würden – trotz Corona. Dank der vielen Institutionen, Vereinen, Künstlern, und dank Ihnen, sehr geehrte Damen und Herren, können wir nun auf ein erfolgreiches Festjahr zurückblicken. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ausdrücklich persönlich und - Finissage des Festjahres #2021JLID in Berlin
Jun 24, 2022 · original
Bei der Finissage am Donnerstagabend zogen Matthias Schreiber, Vorstandsvorsitzender des Vereins 321–2021: 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, Abraham Lehrer, Vizepräsident des Zentralrats der Juden in Deutschland und Gründungsmitglied des Vereins, sowie Pfarrer Joachim Gerhardt, Vorstands- und Gründungsmitglied sowie Jürgen Rüttgers, ehemaliger NRW-Ministerpräsident, Gründungsmitglied und Vorsitzender des Kuratoriums, eine positive Bilanz des Festjahrs mit über 2400 beim Verein registrierten Veranstaltungen. Gerechnet hatte der Verein mit 1000 Veranstaltungen, die Resonanz war also überwältigend. Lehrer bilanzierte, im Vorfeld des Festjahres seien von Juden und Nichtjuden Bedenken geäußert worden, ob 1700 Jahre jüdisches Leben ein Grund zum Feiern seien oder ob die zahlreichen Gräueltaten im Lauf der Geschichte gegen Juden nicht eher ein Gedenkjahr rechtfertigten. „Rückblickend k - Jürgen Rüttgers: „Ben Salomo sagt: ‚Weitermachen‘. Das ist nach meiner Auffassung unsere Aufgabe für die Zukunft.“
Jun 24, 2022 · original
Ansprache Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Jürgen Rüttgers, Bundesminister für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Technologie a. D., Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen a. D., Vorsitzender des Kuratoriums 321-2021: 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland e. V. zur Finissage des Festjahres am 23.06.2022 in Berlin, Jüdisches Museum Innerhalb eines Jahres haben 2.400 Projekte viele Menschen erreicht. Hinzu kamen viele Diskussionen, viele Reden, viele Treffen, viele Lieder. Ben Salomo hat gesagt: „Weitermachen“. Das ist nach meiner Auffassung unsere Aufgabe für die Zukunft. Die jüdischen Mitbürgerinnen und Mitbürger sind konstruktiver Teil unserer Gesellschaft mit allen Rechten und Pflichten. Der Kampf gegen den Antisemitismus ist die Aufgabe aller Institutionen, staatliche wie zivile. Deutschland ist verantwortlich für die Existenz Israels. Dieses Verantwortung bleibt für alle Zeiten. Wa - Solo aus dem Programm „Tango oder die Kunst zu überleben“ mehrfach ausgezeichnet
Jun 15, 2022 · original
Rosalie Wankas Solo „Pink Lady“, das im Programm „Tango – die Kunst zu überleben“ zu sehen war, hat beim Festival Solocoreografico im italienischen Turin den Preis für die „Beste Kreation“ erhalten. Eine weitere Auszeichnung könnte folgen – in Korea. Was es bedeutet, einem bedrohten Volk anzugehören und in der Fremde seine Identität zu wahren, davon erzählen viele jiddische Lieder. Auch der Tango ist eine Form, Ängste zu überwinden, sich selbst zu begegnen und Trost zu erfahren. Und so haben die jüdische Sängerin und Schauspielerin Sharon Brauner aus Berlin und die Tänzerin Rosalie Wanka aus München zusammengefunden und einen gemeinsamen Abend über „die Kunst zu überleben“ entwickelt. Für das Solo „Pink Lady“ aus diesem Abend ist Rosalie Wanka jetzt ausgezeichnet worden. Beim Festival Solocoreografico im italienischen Turin gewann sie den Preis für die „Beste Kreation“. Außerdem erhielt
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